04.08.2020


 

Die Freude war groß bei 36 Frauen und Männern, denen „bei der AQA ein Quantensprung gelungen ist“, wie es Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler formulierte: „Sie haben ihre Ausbildung hinter sich gebracht, Sie haben etwas ganz Besonderes für sich erreicht. Das ist ein Meilenstein in Ihrem Leben“, so die Aufsichtsratsvorsitzende der gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (aQa). Teils in Kooperation mit heimischen Unternehmen, teils in den Ausbildungsbereichen der aQa haben sie ihre Prüfungen absolviert, und das mit bemerkenswertem Erfolg.457 AQA Azubis verabschiedetErste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, AQA-Geschäftsführer Hans-Jürgen Scherer und KCA-Vorstand Michael Krumbe (erste Reihe Mitte, von links) wünschten den Auszubildenden für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg viel Erfolg.

Mit Melissa Still aus Freigericht, die ihre Ausbildung als Malerin und Lackiererin bei der aQa gemacht hat, konnte Susanne Simmler der diesjährigen Jahrgangsbesten ihres Prüfungsbereichs gratulieren. „Das zeigt, dass dieses Pandemiejahr zwar ein besonderes herausforderndes gewesen ist, dass die Auszubildenden wie auch die Ausbilder aber gute Wege gefunden haben, bestmöglich damit umzugehen“, sagte Simmler. Gemeinsam mit aQa-Geschäftsführer Hans-Jürgen Scherer und KCA-Vorstand Michael Krumbe gratulierte sie zudem Christian Schüler aus Maintal zu der herausragenden mündlichen Prüfung, bei der er 100 Prozent richtig hatte und am Ende mit der Gesamtnote „sehr gut“ abschloss.

Hans-Jürgen Scherer sieht darin Belege für einen „guten und gangbaren Weg unserer Ausbildungsmaßnahmen durch die Coronakrise“. „Wir haben es geschafft, die Prüfungsvorbereitung am Laufen zu halten, was an sich keine Selbstverständlichkeit gewesen ist, zumal wir ab dem 16. März erst einmal alle Ausbildungsstätten schließen mussten. Wir haben über Onlineangebote, ein virtuelles Klassenzimmer und natürlich per Telefon den permanenten Kontakt gehalten und, trotz alledem, alle Prüflinge auf die entscheidenden Wochen ihrer Ausbildung einstimmen können“, sagte Scherer und richtete seinen Dank an die Kolleginnen und Kollegen der aQa, die für die Umsetzung dieser kreativen Lösungen die Verantwortung innehatten.

Ein Dank der Auszubildenden wie auch der aQa ging zugleich ans Kommunale Center für Arbeit (KCA), das mit allen jungen Menschen gemeinsam daran gearbeitet hat, „dass nicht nur die Ausbildung erfolgreich beendet werden kann, sondern auch der Übergang ins Erwerbsleben funktioniert“, so Scherer. Michael Krumbe betonte seitens des KCA jedoch neben der beruflichen Entwicklung auch die Ausbildung der Persönlichkeiten der Absolventen im Laufe der vergangenen Jahre. „Sie haben etwas Großartiges für sich erreicht. Sie stärken mit Ihrem Abschluss und diesen guten Aussichten für Ihre Zukunft auch Ihr Selbstwertgefühl, denn Sie wissen, dass Ihnen jetzt viele Türen offen stehen, auch wenn das in diesen Corona-Zeiten etwas anders erscheinen mag als bei anderen Ausbildungs-Jahrgängen.“

Von den 36 Absolventen haben 15 den praktischen Teil in einem Unternehmen absolviert, 21 in den Ausbildungsbereichen der aQa. Sie kommen aus sämtlichen Kreisteilen, vor allem aus Hanau (14), Gelnhausen und Maintal (je 6). Insgesamt waren 37 Frauen und Männer zu den Prüfungen angetreten, die Bestehensquote liegt somit bei 97 Prozent.

Zu Ehren aller Absolventen veranstaltete die aQa im Anschluss an die Zeugnisübergabe noch ein Fest im Freien auf dem Betriebsgelände in Rothenbergen. Die Stimmung des Tages wurde mit dem Design der von der aQa hergestellten und an alle Beteiligten verschenkten Mund-Nase-Bedeckungen deutlich: ein breites, zufriedenes Lächeln – auch wenn das hinter den Masken nicht überall deutlich zu erkennen war.

Quelle: https://www.mkk.de/de/mkk_de/aktuelles/pressemitteilungen_1/pressemitteilung_1333696.html

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